Spatenstich für U4-Verlängerung erfolgt

Am Vormittag begannen mit einem feierlichen Spatenstich die Bauarbeiten für die U4-Verlängerung bis zu den Elbbrücken. Die Bauarbeiten sollen im Jahr 2018 abgeschlossen sein und rund 180 Millionen Euro kosten. Mit der Verlängerung werden die neu entstehenden Quartiere der östlichen HafenCity ans Hamburger Schienennetz angebunden.

Spatenstich der U4-Verlängerung: Ulrich Sieg (HOCHBAHN-Vorstand), Frank Horch,                                      (Verkehrssenator), Olaf Scholz (Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg),                                      Enak Ferlemann (Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr,                                       Bau und Stadtentwicklung), Günter Elste (Vorstandsvorsitzender der HOCHBAHN),                                      Maike Brunk (U4-Baupatin), Giselher Schultz-Berndt (Geschäftsführer der HafenCity Hamburg) - (C) HHA
Spatenstich der U4-Verlängerung: Ulrich Sieg (HOCHBAHN-Vorstand), Frank Horch,
(Verkehrssenator), Olaf Scholz (Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg),
Enak Ferlemann (Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr,
Bau und Stadtentwicklung), Günter Elste (Vorstandsvorsitzender der HOCHBAHN),
Maike Brunk (U4-Baupatin), Giselher Schultz-Berndt (Geschäftsführer der HafenCity Hamburg)

Olaf Scholz, Hamburger Bürgermeister, sieht Hamburg durch neue Verbindungen zusammenwachsen: „Bei diesem Prozess setzen wir ganz klar auf öffentliche Verkehrsmittel. Die U4 erfüllt die Anforderungen, die das moderne urbane Leben an ein leistungsfähiges Nahverkehrsangebot stellt: kurze Zugangszeiten, kurze Fahrzeiten, hohe Verfügbarkeit und hoher Beförderungskomfort – und natürlich eine gute Umweltverträglichkeit.“

Für Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Verkehrsministerium ist der Weiterbau der richtige Schritt: „Damit sich die HafenCity auch im östlichen Bereich zu einem attraktiven und lebendigen Stadtteil entwickelt, ist eine gute Vernetzung mit dem öffentlichen Nahverkehr wichtig.“

Günter Elste, Hochbahn-Vorstandsvorsitzender: „Die Anbindung an ein leistungsfähiges Schnellbahnsystem ist für neu entstehende Stadtquartiere von hoher Bedeutung. Gerade hier spürt man den Trend ‚weg vom privaten PKW‘ hin zu passgenauer Mobilität mit dem ÖPNV als Rückgrat.“ Auch bei der Verlängerung sei es wichtig für die Bauarbeiten, dass die Infrastruktur fertiggestellt werde, bevor die Bauprojekte an der Oberfläche starten würden.

Die Hochbahn rechnet mit mindestens 18.000 Fahrgästen pro Tag auf der neuen 1,3 Kilometer langen Strecke, welche  für die dort entstehenden Wohn- und Arbeitsquartiere eine leistungsfähige und attraktive Anbindung an die Hamburger Innenstadt bietet. In den Quartieren Baakenhafen und Elbbrücken sollen 2.800 Wohnungen und Arbeitsplätze für 20.000 Menschen entstehen. Wenn der S-Bahn-Übergang fertiggestellt wird, rechnet man durch die Pendlerströme mit einem Anstieg der Fahrgastzahlen.

Die U4-Verlängerung gliedert sich in drei Bauabschnitte:

  1. Bau der Kehranlage HafenCity Universität: Baubeginn in Kürze
  2. Bau der Strecke bis zu den Elbbrücken: Aufträge erfolgen im Herbst
  3. Bau der Haltestelle Elbbrücken: Vergabe der Bauleistungen im Jahr 2014

An dem feierlichen Spatenstich nahmen auch Verkehrssenator Frank Horch, Hochbahn-Vorstand Ulrich Sieg, Giselher Schultz-Berndt, Geschäftsführer der HafenCity Hamburg, und die U4-Baupatin Maike Brunk teil. Die U4-Baupatin war einem Aufruf der Hochbahn gefolgt und wurde von einer Jury ausgewählt, um den Bau der U4-Verlängerung zu begleiten. Maike Brunk freut sich auf ihre neue Aufgabe: „Die U4 ist für mich ein zukunftsweisendes, verbindendes Projekt, das wie die ganze HafenCity für ein weltoffenes Hamburg steht.“

Quelle Bild & Copyright: Hochbahn

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