2016 wird SH geliftet


Zwischen 2012 und 2015 sollen insgesamt 20 Haltestellen barrierefrei ausgebaut werden, drei weitere Haltestellen wurden für 2016 angekündigt.

Vorgesehen ist der Ausbau der Haltestellen Ahrensburg West und Ost sowie Schmalenbeck. Der Kreis Stormarn will Ende des Monats beschließen, sich mit 200.000 Euro an den Planungskosten zu beteiligen, was aber nur reine Formsache sei. Darüber hinaus zeigt der Kreis Bereitschaft, den Ausbau der Haltestellen mit 600.000 weiteren Euro mitzufinanzieren.

Die geschätzten Baukosten wurden auf einem Treffen mit Vertretern der Kreise sowie aus Ahrensburg und Großhansdorf sowie der HOCHBAHN von 6,9 Millionen auf 5,8 Millionen Euro gesenkt. Genauere Zahlen soll allerdings eine Machbarkeitsstudie liefern, welche auch zeigen wird, wie die Haltestelle umgebaut werden kann. Die Kosten teilen sich Ahrensburg (65.000€), Großhansdorf (40.000€), die Landesweite Verkehrsservicegesellschaft Schleswig-Holstein (LVS, 60.000€) und die HOCHBAHN (40.000€). Von den späteren Kosten dürften – da ein Großteil der Baukosten förderfähig ist („GVFG“, Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz) – nur 2,4 Millionen auf die Kommunen entfallen. Im Sommer soll die Entwurfs- und Genehmigungsplanung vergeben werden.

Der barrierefreie Ausbau soll schon 2016 stattfinden (also verhältnismäßig „kurzfristig“), da in dem Sommer die U1 ohnehin zwischen Volksdorf und Großhansdorf gesperrt werden muss. Grund dafür sind Brückensanierungsarbeiten. Durch den entfallenden Fahrgastbetrieb können die Haltestellen schneller ausgebaut werden.

In den beiden Haltestellen Großhansdorf (2700 Fahrgäste täglich) und Hoisbüttel (4000) im Kreis Stormarn sind bereits Aufzüge in Betrieb. Ahrensburg West zählt täglich (im Schnitt) 2800 Fahrgäste, Ahrensburg Ost 1400 und Schmalenbeck „nur“ 1600. Die Haltestelle Kiekut soll weiterhin nicht barrierefrei erreichbar bleiben.

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