Berne geliftet [+27B]


Die Bauarbeiten an der Haltestelle Berne konnten zum 15. Januar abgeschlossen werden. Eine Fußgängerbrücke wurde eingebaut, welche nun einen zweiten Zugang bieten. Er ist über das P+R-Parkhaus vom Berner Heerweg oder vom Kriegkamp erreichbar.

„Der barrierefreie Ausbau der Haltestelle inklusive des Einbaus der Brücke ist für viele Bewohner eine wichtige Aufwertung des Quartiers: sowohl für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste als auch für alle, die über die Fußgängerbrücke nun einen direkten Zugang zur Haltestelle haben. Auch die Nutzer der benachbarten P+R-Anlage profitieren natürlich von dem kürzeren Weg zum Bahnsteig.“ – Thomas Ritzenhoff, Bezirksamtsleiter Wandsbek

Für den Einbau der Brücke musste im September die U1 für ein Wochenende gesperrt werden. Der Bahnsteig ist seit einer Modernisierung vor einigen Jahren bereits vollerhöht. Das Orientierungssystem für Sehbehinderte wurde erneuert.

„Im Zuge des barrierefreien Ausbaus unseres U-Bahn-Netzes prüfen wir, wo sich Maßnahmen bündeln lassen. Dafür ist Berne ein gutes Beispiel. Somit ziehen wir aus der Bauphase einer Haltestelle für alle Fahrgäste so viel Nutzen wie möglich und schränken den laufenden Betrieb insgesamt so wenig wie möglich ein.“ Während der neunmonatigen Bauzeit musste die U1 lediglich an einem Septemberwochenende zwischen den Haltestellen Farmsen und Volksdorf für den Einbau der Brückenteile gesperrt werden.“ – Jens-Günter Lang, Technik-Vorstand der HOCHBAHN

So sieht die Haltestelle nun aus:

Die HOCHBAHN investierte in die täglich von 17.000 Fahrgästen genutzte Haltestelle insgesamt zwei Millionen Euro.

Bau im Überblick

In all den Bildergalerien wurde der Baufortschritt gezeigt, am Besten nachvollziehen lässt sich die Baumaßnahme mit dem Foto von der Brücke zum Haupteingang. Das älteste Foto ist ganz am Ende zu sehen.

Quelle & Copyright Titelbild: Visualisierung der HOCHBAHN.

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