Mit der U-Bahn zum Hafengeburtstag


… das ist gerade dieses Jahr dank der GDL ein etwas schwieriges Unterfangen. Die S-Bahn wird nur alle 20 Minuten fahren können. Daher wird die U-Bahn häufiger und mit längeren Zügen fahren.

An den Haltestellen Baumwall und Landungsbrücken wird auch dieses Jahr wieder die Einbahnstraßen-Regel praktiziert. So sollen die Fahrgastströme besser gelenkt werden.

Grafik: (C) DT5 Online.

Die Fahrplanänderungen auf einem Blick:

Freitag & Samstag wird der „Tagesbetrieb“ bis ca. 1:30 auf der U1 zwischen Norderstedt und Volksdorf und auf den Linien U2 und U3 auf ganzer Länge verlängert. Die Züge fahren bis dahin mit maximaler Länge auf allen Linien.

Am Sonntag wird die U3 auf dem Ring und die U4 auf ganzer Linie (HafenCity – Billstedt) bis ca. 21:30 Uhr verstärkt. in die Nacht fahren die Züge mit maximaler Länge auf allen Linien.

Die S-Bahn fährt bis Sonntag, ca. 9 Uhr nur alle 20 Minuten, danach „hoffentlich“ alle 10 Minuten. Auf der A1 und A2 fährt im Nachtbetrieb ein zusätzlicher Zug (siehe Fahrplanänderungen)

Die HOCHBAHN teilt in einer Pressemitteilung mit:

HOCHBAHN beim Hafengeburtstag auf Hochtouren: Dichterer Takt, verlängerte U-Bahnen und ausgeweiteter Tagesbetrieb

Über eine Million Besucher aus dem In- und Ausland kommen vom 8. bis 10. Mai zum 826. Hafengeburtstag – die meisten von ihnen mit der Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN). „Bei Großveranstaltungen wie dem Hafengeburtstag setzen wir deutlich mehr Personal und Fahrzeuge ein“, erklärt Dr. Christoph Levin, Betriebsleiter U-Bahn. 640 Zugfahrer werden auf rund 5 000 Fahrten von Freitag bis Sonntag im Einsatz sein. Der U-Bahn-Betrieb wird auf allen wichtigen Abschnitten verstärkt: Die U-Bahnen fahren mit maximaler Zuglänge und, wo es erforderlich ist, in dichteren Takten. In den Spitzenzeiten erreicht auf der Linie U3 spätestens alle fünf Minuten eine U-Bahn mit bis zu 600 Fahrgästen pro Richtung den Hafenrand. Dieser kann von den Besuchern alternativ auch über die U1-Haltestelle Meßberg oder die U4-Haltestelle Überseequartier angefahren werden. In den Nächten von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag wird der Tagesbetrieb bis 01.30 Uhr verlängert. Im Anschluss daran beginnt der planmäßige Nachtbetrieb.

Landungsbrücken und Baumwall: Personal und Leitsysteme lenken Fahrgäste

Auch im Service- und Sicherheitsbereich setzt die HOCHBAHN mehr Personal ein. Die HOCHBAHN-Wache wird ihr Team während des Hafengeburtstages um rund 30 Prozent aufstocken. Insbesondere für den starken Fahrgastandrang an den Haltestellen Landungsbrücken und Baumwall werden zahlreiche Mitarbeiter für Informationen, Hilfe und bei Bedarf auch für einen dosierten Zugang zu den Bahnsteigen bereit stehen. Aus verschiedensten Abteilungen stellen sich dafür Mitarbeiter der HOCHBAHN zur Verfügung. Verstärkung bekommen sie von Kollegen aus München, Freiburg, Stuttgart, Berlin, Düsseldorf und Wien. Rund 150 Dienste sind für diesen Zweck eingeplant.

„Infolge des Streiks der GDL erwarten wir, dass es durch den Anreiseverkehr im U-Bahn-Netz insgesamt voller wird. Deshalb werden wir dieses Mal nicht wie sonst nur die Haltestellen am Hafenrand mit Personal besetzen, sondern ab Freitag und Samstag Nachmittag auch zentrale Umsteigehaltestellen wie Hauptbahnhof Süd und Sternschanze. So können Fahrgastströme hier bei Bedarf dosiert auf die Bahnsteige geleitet werden“, erklärt Dr. Christoph Levin.

Gleichzeitig werden die Fahrgäste um Unterstützung gebeten. „Für ihre An- und Abreise sollten sie mehr Zeit als sonst einplanen“, so der Betriebsleiter. Nur wenn alle eintreffenden Fahrgäste zügig die Haltestellen verlassen, können die U-Bahnen anhalten, um andere ein- und aussteigen zu lassen. Neben den seit einigen Jahren an den Haltestellen Landungsbrücken und Baumwall eingesetzten Sichtblenden, die den Blick auf den Hafen behindern und die Fahrgäste zum zügigen Weitergehen motivieren sollen, wird die HOCHBAHN auch die im vergangenen Jahr erfolgreich eingeführte „Einbahnregelung“ umsetzen: Statt die Bahnsteige über beide Zu- bzw. Abgänge betreten und verlassen zu können, wird der Fahrgaststrom in eine Richtung gelenkt. Der Zugang erfolgt jeweils über die westlichen Eingänge, das Verlassen über die östlichen Ausgänge. Hinweisschilder, Durchsagen und HOCHBAHN-Personal weisen den Fahrgästen den richtigen Weg. „Auch wenn es voller wird: Wir sind ein eingespieltes Team und werden auch die zusätzliche Herausforderung durch den Streik meistern. Wenn alle aufmerksam sind und Rücksicht üben, lässt es sich am besten fahren – und feiern“, fasst Dr. Christoph Levin zusammen.

Einschränkungen im Busbetrieb durch den Hafengeburtstag

Aufgrund des Hafengeburtstags wird es im Busbetrieb Einschränkungen geben: Der Bereich Hafen/Landungsbrücken kann nicht angefahren werden. Dabei sind die Bushaltestellen Am Kaiserkai (Elbphilharmonie), U Baumwall, U/S Landungsbrücken, Bernhard-Nocht-Straße, St. Pauli Hafenstraße und Hafentreppe betroffen. Die Buslinien 111, 112 und 608 werden umgeleitet. Weitere Details und Informationen zu Haltestellenverlegungen finden Sie unter http://www.hochbahn.de.

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