Gleisbauarbeiten: 5 Wochenend-Sperrungen stehen bevor


Auch an diesem Wochenende wird ab Freitag, 21:15 Uhr bis Sonntagabend, Betriebsschluss die U1 zwischen Fuhlsbüttel Nord und Ohlsdorf gesperrt, wobei der Ersatzverkehr von/bis Langenhorn Markt fährt. Grund hierfür sind Gleisbauarbeiten, welche uns auch im Herbst ständig begleiten werden.

Folgende Wochenend-Baustellen stehen bevor

  • U1 Fuhlsbüttel Nord – Ohlsdorf
    • 18. September, ca. 21:15 Uhr bis 20. September, Betriebsschluss
    • Ersatzverkehr bedient auch die Haltestelle Langenhorn Markt
    • Informationen zum Fahrplan und den Abfahrtshaltestellen des Schienenersatzverkehrs > hier <.
  • U1 Fuhlsbüttel Nord – Lattenkamp
    • 9. Oktober, ca. 20 Uhr bis 11. Oktober, Betriebsschluss
    • 30. Oktober, ca. 20 Uhr bis 1. November, Betriebsschluss
    • Ersatzverkehr bedient auch die Haltestelle Langenhorn Markt
    • Zusätzlich verkehrt ein Express-Bus als Direktverbindung zwischen Lattenkamp und Langenhorn Markt
  • U1 Wandsbek-Gartenstadt – Farmsen
    • 16. Oktober, ca. 21:30 Uhr bis 18. Oktober, Betriebsschluss
    • 23. Oktober, ca. 21:30 Uhr bis 25. Oktober, Betriebsschluss

Die Fahrzeiten können sich je nach Verkehrslage um bis zu 20 Minuten verlängern. Grund sind jeweils Weichenbauarbeiten.

Aufgrund der immer weiter steigenden Fahrgastzahlen, welche engere Takte und damit mehr Fahrzeuge erfordern, muss das in Teilen über 100 Jahre alte U-Bahn-Netz ständig instandgehalten werden. Täglich wird die 55 Kilometer lange U1 – womit sie die längste U-Bahn-Linie Deutschlands ist – von rund 390.000 Fahrgästen genutzt. Damit die Fahrgäste auch in Zukunft sicher befördert werden können, müssen Schwellen, Weichen sowie Stromschienen ausgetauscht oder gar Tunnel saniert werden.

„Die Herausforderung besteht darin, die Maßnahmen so zu bündeln, dass die Einschränkungen für die Fahrgäste so gering wie möglich gehalten werden. Deshalb legen wir Gleisbauarbeiten oder eine Tunnelsanierung – wo es geht – mit notwendigen Streckensperrungen für den barrierefreien Ausbau zusammen. Manchmal müssen wir aber auch da ran, wo wir gerade keine Brücke sanieren oder eine Haltestelle barrierefrei ausbauen. Dann verlegen wir die Arbeiten in die Betriebspausen oder bündeln sie an den verkehrsärmeren Wochenenden“ – Horst Hoffmann, bei der HOCHBAHN verantwortlich für die Bahnanlagen

In den letzten Jahren hätte sich laut der HOCHBAHN die Anzahl der Baustellen etwa verdoppelt – was neben der eigentlichen Arbeit vor Ort natürlich auch einen erheblichen Planungsaufwand verursacht. Dabei müssen auch die Bauprojekte anderer Verkehrsunternehmen berücksichtigt werden.

Um die Bauarbeiten nachhaltig zu gestalten und auf ein Minimum zu reduzieren, werden neuste technische Geräte und Materialien eingesetzt: Statt Holzschwellen werden oberirdisch inzwischen Betonschwellen eingebaut, da sie deutlich länger, nämlich 50 Jahre lang haltbar sind. Bei einer Wochenendsperrung kann jeweils an einem etwa 300 Meter langen Streckenabschnitt gebaut werden. Zum Vergleich: Würden diese Bauarbeiten in der nächtlichen Betriebspause stattfinden, würden sie zehn Mal so lange dauern. Und entsprechend zehn Nächte die Anwohner verärgern. In diesem Sinne: Gute Fahrt 😉

 

Foto: HOCHBAHN / Marc-Oliver Schulz

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