Test erfolgreich: VHH installiert 50 DFIs auf M2/M3


Nachdem bereits an der Feldstraße und in Rothenburgsort testweise zwei dynamische Fahrgastinformationsanzeigen in den Haltestellenunterstand eingebaut wurden hat die VHH heute mitgeteilt, weitere 50 FIS-Tafeln zu montieren. Somit sollen fast alle Haltestellen der MetroBus-Linien M2 und M3 mit dynamischen Infotafeln ausgestattet werden.

Aufstellorte von dynamischen Fahrgastinformationssystemen entlang der VHH-Buslinien 2 und 3 - Grafik: VHH (zum Vergrößern anklicken)
Aufstellorte von dynamischen Fahrgastinformationssystemen entlang der VHH-Buslinien 2 und 3 – Grafik: VHH (zum Vergrößern anklicken)

Um möglichst vielen Kundinnen und Kunden Informationen über die Abfahrtzeiten der Busse an den Haltestellen der MetroBus-Linien 2 und 3 zu bieten, geht die VHH mit der jetzt erfolgten Installation von 50 zusätzlichen Anzeigern neue Wege. Zunächst als Test wurden die neuen Anzeigetafeln in die Fahrgastunterstände montiert, dort werden sie auch mit Strom versorgt. Durch diesen Aufstellort kann auf aufwändige Fundamente gänzlich verzichtet werden und die Verlegung zusätzlicher Kabel im Erdreich entfällt ebenfalls. Darüber hinaus wird kein zusätzlicher Platz im oft knapp bemessenen öffentlichen Straßenraum benötigt. Ein weiterer, wichtiger Aspekt: Die Kosten im Vergleich zu einem herkömmlichen Mast sinken um rund 60 Prozent. Dank der guten Zusammenarbeit mit dem Unternehmen JCDecaux, das in Hamburg die Aufstellung und Vermarktung der Fahrgastunterstände betreibt, konnten die Anzeigetafeln zügig montiert werden. Finanziert werden sie durch die Freie und Hansestadt Hamburg im Zuge des Projektes zur Verbesserung des Bussystems. Geschäftsführer Toralf Müller betont hierzu: „Durch die neuen Anzeigetafeln können wir unseren Kundinnen und Kunden an mehr als 70 Prozent der Haltestellen der MetroBus-Linien 2 und 3 nun Informationen über die Abfahrtzeiten der Busse bieten, künftig auch in Echtzeit.“

Die Anzeigetafeln können darüber hinaus auch von der Bus-Leitstelle der VHH mit aktuellen Sonderinformationen versorgt werden. Zusätzlich wird an der Aktivierung einer Text-to-Speech-Funktion in einem kommenden Schritt gearbeitet. Die Entwicklung eines dazugehörigen Moduls erfolgt derzeit in Zusammenarbeit mit der Helmut-Schmidt-Universität. Sehbehinderte Menschen könnten sich dann bei Annäherung an die Anzeiger den Text automatisch vorlesen lassen.

Mit Material von: VHH

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