Hauptbahnhof

Hauptbahnhof

Kürzel: HB • Betrieb: 27.7.1915 – 27.7.1943, Ringbahn seit 1.3.1912

>> Zum heutigen Bahnhof der Linie U3 <<

Der Bahnhof Hauptbahnhof der Ringbahn wurde bereits 1912 eröffnet, vollständig in Betrieb ging der Bahnhof aber erst 1915 mit der Rothenburgsorter Zweigstrecke.

„Einen Blick zurück ermöglicht diese Aufnahme vom Bau der U-Bahn-Haltestelle Hauptbahnhof. Deutlich ist zu erkennen, wie die Gewölbe entstanden sind. Blick in Richtung Steindamm/Adenauerallee“ Foto: Fahr mit uns 2/1972, HOCHBAHN
„Schon längst historisch: Der Ausgang der Haltestelle Hauptbahnhof in Richung Schadendorf am Steindamm im Eröffnungsjahr 1912“ Foto: Fahr mit uns 2/1972, HOCHBAHN

Am Hauptbahnhof begann die Zweiglinie nach Rothenburgsort. Sie wurde grundsätzlich in einem 10 Minuten-Takt befahren, in der Hauptverkehrszeit alle 5. In den Jahren 1918 – 1923 fuhren die Rothenburgsorter Züge weiter über den Ring bis Hellkamp, man verband die Zweige um die Fahrgastzahlen zu erhöhen – vergeblich.

Jahrelang fuhren die Züge der U2 und U3 gemeinsam am Hauptbahnhof ab. Foto: Fahr mit uns 1/1969, HOCHBAHN
Jahrelang fuhren die Züge der U2 und U3 gemeinsam am Hauptbahnhof ab. Foto: Fahr mit uns 1/1969, HOCHBAHN
Hauptbahnhof Süd kurz vor Beginn der Umbauarbeiten. Das linke Gleis bleibt erhalten. Foto: Fahr mit uns 2/1972, HOCHBAHN
Hauptbahnhof Süd kurz vor Beginn der Umbauarbeiten. Das linke Gleis bleibt erhalten. Foto: Fahr mit uns 2/1972, HOCHBAHN

Die Rothenburgsorter Züge nutzten die innenliegenden Gleise (auf den beiden Fotos oben die freien der U2) in der heutigen U3-Haltestelle Hauptbahnhof Süd, welche inzwischen aufgefüllt wurden, um den Bahnsteig zu verbreitern. Der Rückbau auf zwei Gleise erfolgte bis Ende 1973, als die spätere U2-Strecke zum Hauptbahnhof-Nord entstand, bis dahin fuhren die Züge von beiden Gleisen. Die U2-Züge aus Richtung Eimsbüttel fuhren damals noch über die Moorkampkurve – Schlump – Landungsbrücken – Berliner Tor und von dort erst wieder allein (ohne die U3-Züge Barmbek – Horner Rennbahn / Billstedt / Merkenstraße) Richtung Wandsbek-Gartenstadt. Bis 2012 war dies die bisher einzige Linienüberlagerung seit der Einführung der Liniennummern. In der Kundenzeitschrift Fahr mit uns, Ausgabe 2/1972 waren einige Bilder von den Umbauarbeiten enthalten.

„Auf diesem Bild ist zu erkennen, daß das Innengleis bereits überdeckt ist. Durch die Öffnungen links ist die andere Halle zu erreichen“ Foto: Fahr mit uns 2/1972, HOCHBAHN
„Verlängerung der Bahnsteige Richtung Berliner Tor“ Foto: Fahr mit uns 2/1972, HOCHBAHN
„Früher nur ein Durchblick, jetzt ein provisorischer Durchgang von Halle zu Halle. Insgesamt gibt es acht solcher Öffnungen in der Innenwand der beiden Hallen.“ Foto: Fahr mit uns 2/1972, HOCHBAHN

Die Strecke nach Rothenburgsort zweigt direkt östlich des heutigen Bahnhofs Hauptbahnhof Süd, etwa an der Stelle des ZOBs ab: Die Rothenburgsorter Strecke steigt an, die Ringgleise senken sich ab.

Tunnelstrecke Große Allee - Besenbinderhof - Abzweig nach Rothenburgsort in Bau.
Tunnelstrecke Große Allee – Besenbinderhof – Abzweig nach Rothenburgsort in Bau. Foto: Archiv HOCHBAHN

Nach einer Kurve folgten zwei Rampen mit einer durchschnittlichen Steigung von 1:26,5 (99m lang, 4,8m hoch und 136m lang, 6,6m hoch), was in etwa so steil war, wie die Mönckedammrampe zwischen Rathaus und Rödingsmarkt. Später wurde die Tunneleinfahrt überbaut.

Ein T-Wagen-Zug fährt in den Tunnel am Besenbinderhof. Foto: Sammlung Hans Rehders / André Loop
Ein T-Wagen-Zug fährt in den Tunnel am Besenbinderhof. Foto: Sammlung Hans Rehders / André Loop

Der Tunnel unter dem Besenbinderhof existiert noch heute. Nach dem Krieg wurde er zunächst noch zum Abstellen von Zügen genutzt, der Tunnel war mit den innenliegenden Gleisen im Bahnhof Hauptbahnhof (Süd) verbunden. Doch der Tunnel lag der Wandsbeker-U-Bahn im Weg, sodass er von der U3 getrennt werden musste. Danach diente er jahrelang einer Versicherung als Lagerraum, heute wird er nicht mehr genutzt. Die Tunnelausfahrt wurde verschlossen, wie ein Foto aus dem Jahr 1985 zeigt.

Die inzwischen verschlossene Tunneleinfahrt am Besenbinderhof. Foto: André Loop, 1985
Die inzwischen verschlossene Tunneleinfahrt am Besenbinderhof. Foto: André Loop, 1985

Fahrplan 1930

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