U3 Saarlandstraße: Barrierefreier Ausbau auf der Zielgeraden

Der barrierefreie Ausbau der denkmalgeschützten U3-Haltestelle Saarlandstraße geht auf die Zielgerade – nun hat die HOCHBAHN den Zeitplan für die letzten Arbeiten bekanntgegeben: Demnach werden ab September beide Treppenhäuser wieder vollständig für die Fahrgäste nutzbar sein. Anschließend kann die derzeit benötigte Behelfsbrücke zurückgebaut werden.

Die vollständige Barrierefreiheit soll im Herbst 2026 erreicht werden. Dann geht auch der zweite Aufzug in Betrieb. Der erste Aufzug in Fahrtrichtung Barmbek steht bereits seit Dezember 2025 zur Verfügung. Ursprünglich war die Fertigstellung noch für den Sommer 2026 vorgesehen. Witterungsbedingte Verzögerungen während der Wintermonate verschoben den Zeitplan jedoch um einige Wochen.

Parallel laufen derzeit die letzten Arbeiten an der historischen Bausubstanz. Aktuell wird die zweite Treppenanlage saniert und mit eigens nach historischem Vorbild gefertigten Fliesen ausgestattet. Zudem entsteht ein neuer zweiter Zugang zur Haltestelle, der sich optisch an der ursprünglichen Gestaltung der 1912 eröffneten Station orientiert.

Nach Abschluss der Arbeiten verfügt die Haltestelle über zwei Aufzüge, ein taktiles Leitsystem für sehbehinderte Fahrgäste sowie umfassend sanierte historische Gebäudeteile. Die Saarlandstraße gehört zu den letzten noch nicht vollständig barrierefreien U3-Stationen und verbindet künftig moderne Standards mit dem Erhalt ihres denkmalgeschützten Erscheinungsbildes. Anschließend sind auf der Linie U3 nur noch die Haltestellen Sierichstraße und Sternschanze nicht barrierefrei erreichbar.

Titelbild: Visualisierung HOCHBAHN